23. Lange Nacht der Museen am 30. August 2008

 

Besucher lustwandelten in Museen, Schlössern, Parks und Gärten zur Langen Nacht der Museen in Berlin

 

Friede Springer, Klaus Wowereit, Ruth CornelsenPünktlich um 18.00 Uhr eröffnete der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit die 23. Lange Nacht der Museen auf den Stufen des Alten Museums. Beim anschließenden kurzen Spaziergang durch den Lustgarten, umringt von gutgelaunten erwartungsfrohen Gästen der Langen Nacht, gab es diverse spontane Foto-Shootings.

 

Auch der Empfang der VIP-Gäste durch die daz-Services GmbH war ein voller Erfolg. Im Kastanienwäldchen am Berliner Dom vis á vis des Alten Museums checkten die Gäste für die VIP-Tour durch die Nacht ein und wurden mit Sekt und Cannapés begrüßt.

 

Knapp 40.000 Menschen erlebten Berlins kulturvollste Nacht. Bereits am Nachmittag hatte sich der Lustgarten gefüllt, viele trafen sich zum Picknick, das erstmals passend zum Thema und Eröffnungsort veranstaltet wurde. Bei strahlendem Sonnenschein waren sämtliche Rasenflächen vor malerischer Kulisse aus Altem Museum (9.000 Besucher), Berliner Dom (14.000 Besucher), Palast-Resten und Temporärer Kunsthalle bald gefüllt. Pergamonmuseum (6.500 Besucher), Bode-Museum (6.000) und Deutsches Historisches Museum (10.000 Besucher) und weitere 12 Museen waren von hier aus zu Fuß zu erreichen.

 

In Garten und Schloss Charlottenburg ließen sich 13.000 Besucher von einer phantasievollen Inszenierung verzaubern. Das Theater Anu setzte seine „Lichtspuren“ in die barocken Parterres, erzählte so von der Schönheit und Vergänglichkeit des Lichts. Das Berliner Medizinhistorische Museum (4.000 Besucher) knüpfte mit seiner Sonderausstellung „Sex brennt“ an die Publikumserfolge früherer Langer Nächte an.

 

Erstmals war neben dem Botanischen Museum auch der Botanische Garten bei der Langen Nacht der Museen dabei. 3.500 Besucher feierten eine „Italienische Garten-Nacht“ mit Musik, Tanz, Modenschau und Commedia Dell’Arte vor der festlich illuminierten Kulisse der Gewächshäuser. Das DDR-Museum (4.000 Besucher), seit seiner Gründung zum vierten Mal bei der Langen Nacht dabei, war erneut ein Besuchermagnet. Schallplattenunterhalter Albi legte beliebte DDR-Hits auf, während in großem Gedränge die Exponate bestaunt wurden. Einen Besucherrekord verzeichnete die Liebermann-Villa am Wannsee. Einen nicht unwesentlichen Anteil daran hatte vermutlich die Dame aus Liebermanns Gemälde „Die Gartenbank“ von 1916 - das Bildmotiv der diesjährigen Langen Nacht.

 

Rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren in den Museen im Einsatz, um die Lange Nacht vorzubereiten und zu begleiten. Etwa 200 fleißige Helfer der Kulturprojekte Berlin sorgten als Bus-Begleiter, Zähler in den Museen, Lange-Nacht-Guides an zentralen Umsteigepunkten und am zentralen Info-Stand für einen reibungslosen Ablauf dieser Langen Nacht.

 

Passend zum Berliner Themenjahr „20 Jahre Mauerfall“ wird die nächste Lange Nacht am 31. Januar 2009 unter dem Motto „Weltsichten - Weltbilder“ stehen.

 

Bilder der diesjährigen Langen Nacht der Museen finden Sie hier.