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Seite 1 von 65 Banjul, 16.01.2010 Unser Start Pünktlich um 7.30 Uhr holten wir den Anker auf. Wir passierten den geschäftigen Strand mit den bunten Fischerbooten, schauten auf die nun vertraute Silhouette von Banjul. Uns spuckte der Gambia River wieder hinaus auf den Atlantik. Unser Ziel: quer rüber auf der kürzesten Strecke von Afrika nach Südamerika! Atlantiküberquerung 1. Tag Ganz zart begann der Wind uns auf unsere Reise zu schicken und so setzten wir unseren bauchigen Spi. Ohne Wellen und somit wie auf Schienen glitten wir dahin. Und dann war Ausruhen angesagt. Die Wochen in Gambia waren so intensiv und mit so vielen Erlebnissen angefüllt, die es erst einmal zu verarbeiten gab. Selbst unsere Träume waren davon noch ganz erfüllt. Und wir waren müde, immer nur müde. Rundum musste aber immer einer wach bleiben, um auf Wind, Segel, Kurs und andere Boote aufzupassen. Weit draußen vor der Küste trafen wir immer wieder auf die kleinen bunten Holzboote der Fischer. Vom letzten, das wir im Abendrot passierten, winkten Fischer ganz aufgeregt und wir waren ganz sicher, dass es Fischer vom Oyster Creek waren, die uns tatsächlich erkannt hatten. „I love you, I love you“ riefen sie uns laut und lange hinterher … unser wirklich letzter Eindruck von Gambia.
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